|
"Trakehner Blut" Von Alfred Knolle 294 Seiten – gebunden – Reiterhaus-Verlag – 1963 Mit einem Bilderteil, der Aufnahmen des Trakehner-Hengstes Famulus (Fetysz ox x Faschingsnacht) enthält Ein einfühlsamer Roman über eine ostpreußische Gutsherrenfamilie, die in den Wirren der Kriegs- und Nachkriegszeit versucht, ihre wertvollen Trakehner Pferde zu retten und die Zucht wieder aufzubauen! „Ostpreußen … Land der Trakehner Pferde, der dunklen Wälder und blauen Seen, Land um Alle, Inster, Memel, Land der Besinnlichkeit, geschichtlicher deutscher Boden, Heimat urwüchsiger, mit ihrer Scholle verwurzelter Menschen … dieses Ostpreußen lebt und entsteht neu in dem Familien- und Pferderoman „Trakehner Blut“. Mit tiefem Einfühlungsvermögen schildert Alfred Knolle das Schicksal der ostpreußischen Familie Brencken in allen Lebensvariationen. Eng verknüpft mit den geschichtlichen Tatsachen erfasst den Leser der Schicksalsweg Hasso Benckens, des Gutsherren, Züchters, Reiters und Offiziers, der, obwohl schwer verwundet im Lazarett, den Aufbruch des Trecks seiner Angehörigen unmittelbar vor Beginn der russischen Offensive im Januar 1945 veranlasst. Doch der Treck bleibt an der Passage stecken, die Russen haben in wenigen Tagen das Land abgeriegelt. Verzweiflung, Angst – dann ein Hoffnungsschimmer: Der deutsche Durchbruchsangriff, der kurz vor dem Ziel „abgeblasen“ wird. Es bleibt nur der Weg über das Eis des Haffs … Gerade diese tragische Begebenheit hat der Verfasser anhand authentischer Tagebuchaufzeichnungen in die Romanhandlung eingeflochten und dabei aufgezeigt, wie es dazu kommen musste, dass tausende in die Hände der Russen fielen. Einmalig hat er die Leistung der braven ostpreußischen Pferde gewürdigt! Er schildert die Nachkriegszeit […]. Unnachgiebig wird trotz aller Widrigkeiten die Pferdezucht fortgesetzt. Die Borkener Pferde dürfen nicht zugrunde gehen! Tatkräftig unterstützt wird dieses Vorhaben durch den alten gestütsmeister Rudnat, dem hier – stellvertretend für so viele Gestütsleute – ein Denkmal gesetzt wird, das für immer stehen wird. […] Wer diesen Roman zu lesen beginnt, wird das Verlagen verspüren, ihn in einem Zuge in sich aufzunehmen, so fesselnd, so ergreifend ist er geschrieben … mit dem Herzen geschrieben. Ein Buch für Reiter, Pferdefreunde, Jäger, Soldaten und alle diejenigen, denen der Deutsche Osten, ostpreußisches Wesen, vollendetes Reiten, edle Pferde und der Umgang mit ihnen etwas bedeuten … ein Buch, das viel mehr beinhaltet als nur einen Roman schlechthin: Ein Buch, das gleichzeitig auch Lebens-, Charakter- und Reitschule ist.“ [Klappentext] Das Buch enthält einen Bilderteil mit Aufnahmen des Verfassers, die den Trakehner Landbeschäler Famulus (Fetysz x Faschingsnacht) zeigen! Das Buch ist altersgemäß schön erhalten.
|