Ferrari 250 GTOLe Mans 1962#19Maßstab: 1:18 (Länge des Modells ca. 25 cm)
Zustand: Neu und Originalverpackt !
Geliefert wird das Fertigmodell in original Herstellerverpackung
Hersteller: CMC M-155
UVP : 521,00 €
Farbe: rot
sehr hochwertiges Sammlermodell
Produktbeschreibung
Spektakulär war beim dreißigsten 24 Stunden-Rennen von Le Mans, das
vom 23.-24. Juni 1962 stattfand, die erstmalige Teilnahme der neu
entwickelten Ferrari 250 GTO, die mit großen Vorschusslorbeeren und
einer hohen Erwartungshaltung ins Rennen gingen. Das Rennen war
gleichzeitig der 8. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft. Neu war
dieses Mal, dass die teilnehmenden Fahrzeuge auf 18 verschiedene
Rennklassen eingeteilt wurden. Unter anderem trat in der
Experimental-Klasse das spätere Siegerteam des Gesamtklassements Olivier
Gendebien / Phil Hill auf einem bärenstarken Ferrari 330 TRI/LM Testa
Rossa Spyder an.
In der GT-Klasse war Ferrari´s neues Trumpf-Ass, der 250 GTO mit
Chassis-Nr. 3705 und der Straßenzulassung MO-77914 unter der
belgisch/französischen Fahrerpaarung Pierre Noblet/Jean Guichet
gemeldet. Ein Rennteam mit großer Langstreckenerfahrung, Besonnenheit
und ausgezeichnetem fahrerischen Können. Gestartet waren auf dem 13,461
km langen Parcours 55 Teams. Nach 24 Stunden und 331 absolvierten Runden
= 4.451,255 km konnte sich das Piloten-Team Olivier Gendebien / Phil
Hill als Sieger des Gesamtklassements feiern lassen. Die
Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 185,469 km/h, wobei Phil Hill mit
dem Ferrari 330 TRI LM Spyder die schnellste Runde in 3.57.700 = 204,202
km/h gelang.
Aber auch die Ergebnisse des Siegerpaares der GT-Klasse, Pierre
Noblet / Jean Guichet auf dem Ferrari 250 GTO mit der Start-Nr. 19 und
den Tricolore Rennstreifen in blau-weiß-rot auf dem Blechkleid konnten
sich sehen lassen. In den 24 Stunden legten die beiden Fahrer insgesamt
4.384,136 km zurück. Dies entspricht 326 gefahrenen Runden bei einer
Durchschnittsgeschwindigkeit von 182,67 km/h. Neben ihrem GT-Klassensieg
reicht diese Leistung zu einem hervorragenden 2. Platz im
Gesamtklassement. Unter den ersten Sechsplatzierten befanden sich
allein drei GTO. Somit war Le Mans 1962 für Ferrari bis dato eine der
erfolgreichsten Rennveranstaltungen.
Modellbeschreibung
- Handmontiertes Metall-Präzisionsmodell als Linkslenker aus 1.867 Teilen, davon allein 1.234 Teile in Metallausführung
- Authentische Wiedergabe des Le Mans Rennerscheinungsbildes
- Hochklappbare Motorhaube mit Abstützstange und funktionalen Schnellverschlüssen mit Lederriemen-Absicherung
- Funktionale Türen mit beweglichen Schiebefenstern
- Kofferraumhaube mit Abstützstange und Reserverad
- Hinterer Tankeinfüllstutzen mit zu öffnender Verschlusskappe
- Perfekt gestaltete Speichenräder und schraubbare Borrani-Zentralverschlüsse mit Rechts-/Linksgewinde
- Hochdetaillierter V-12 Motor mit Anbauaggregaten und Leitungsverlegung / Verkabelung
- Vorbildgetreuer Fahrzeuginnenraum mit Überrollkäfig und Anschnallgurten. Sitze mit Ledereinfassung und Textilbezug
- Exakte Nachbildung der Bodengruppe. Perfekte Vorder- und Hinterradaufhängung. Öl-und Benzintank aus Edelstahlblech. Rennsportauspuffanlage
- Abschraubbare Bodenplatte aus Edelstahlblech
Abweichteile gegenüber der Modell-Standardversion
- Abgenommene Abdeckungen der Front-Lufteinlässe (Teile in der Verpackung)
- Linker Motorhauben-Lufteintritt mit vorgebauter Blechhutze und Insektenabweiser
- Aufgesetzte Blechhutze an hinterer Radhausentlüftung
- Bewegliche Verschlussklappen für Kühlwasser- und Öl-Einfüllstutzen mit Ringösen zur Drahtverplombung
- Keine Außenspiegel; keine Heckscheibenentlüftung; Schlussleuchten auf Konsole montiert
- Mittig im Kühlergrill runde Lampe mit rotem Glaseinsatz
- Kennzeichentafel vorne/hinten mit Straßenzulassung MO-77914
- Im Cockpit über dem Beifahrersitz installierte Video-Kamera
Technische Daten des Orginalfahrzeugs
Zweisitzige, aus Alu gefertigte Coupé-Karosserie (Berlinetta) auf Rohrrahmen mit seitlicher Gitterrohrrahmen-Verstärkung
Zwölfzylinder V-Motor mit 60° Zylinderwinkel und zwei obenliegenden Nockenwellen
Trockensumpfschmierung | Bohrung x Hub: | 73 x 58,8 mm | | Hubraum: | 2.953 ccm | | Verdichtung: | 9,8 : 1 | | Leistung: | 300 PS bei 7.500/min | | Höchstgeschwindigkeit: | ca. 280km/h | | Gemischaufbereitung: | Sechs Weber 38 DCN-Doppelvergaser | | Kraftübertragung: | Synchronisiertes Fünfgang-Schaltgetriebe mit Hinterradantrieb | | Fahrwerk: | Vorne
Einzelradaufhängung an Trapez-Dreiecksquerlenkern mit Schraubenfedern;
hinten Starrachse mit Längsblattfedern und Koni-Stoßdämpfer sowie
Watt-Gestänge | | Bremsen: | Scheibenbremsen rundum | | Radstand: | 2.400 mm | | Spurweite vorne/hinten: | 1.354 (1.351) / 1.350 (1.346) mm | | Fahrzeuglänge / Breite / Höhe: | 4.325 / 1.600 / 1.210 mm | | Gewicht fahrfertig: | ca. 900 kg | | Bauzeit / Stückzahl: | 1962-1964 / 36 Stk. + 3 Einheiten mit Vierliter-Motor |
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