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„Endzeit“-Serie Vergesst alles, was ihr bisher an Vorstellungen über ein Instrument hattet............
Was hat es damit auf sich? Nun, auf meiner homepage findet ihr bei meinen selbst kreierten Möbeln einiges aus der "Shabby-Style" oder Altholz-Ecke. Dort werden alte Möbel, Bretter, Holz vom Sperrmüll & Hausabrissen, etc. verwendet, um daraus etwas Neues zu bauen. Natürlich spielt da auch die Motivation der Nachhaltigkeit/Umweltschutzes eine große Rolle. Darüber hinaus ist es sowohl eine Herausforderung, wie auch ein Abenteuer mit dem Vorhandenen etwas zu bauen (wo, soweit es geht), auf vorhandene Formen, Verläufe & Beschaffenheit des Materials Rücksicht genommen wird. Vor einiger Zeit hatte ich noch einige sehr mitgenommene Instrumententeile hier liegen und da kam mir plötzlich eine Idee: „Wie wäre es, wenn ich Instrumente zusammenbaue, die aus allem erdenklichen was so rumliegt entstehen? Wie würde ich vorgehen, wenn hier der "Supergau" eintritt, keine Geschäfte für Ersatzteile oder Neuinstrumente, Farbe, ordentliches Werkzeug und Maschinen mehr existieren würden, (ja, sogar ohne Strom, vielleicht. Notstrom für den Amp muß natürlich da sein.) aber trotzdem spielen möchte? Durch zerfallene Gebäude streifen und brauchbares heraus zerren, um wenigstens wieder Musik zu machen......"
Daraufhin sichtete ich alle Ecken, was da so rumliegt (und ich habe viele Ecken ;-) !), trug so einiges zusammen und fühlte da mal rein, wie ich das zusammenfügen würde, wie gesagt, unter diesen Extrembedingungen, das nur geht was da ist (….und wer weiß, mag sein das dieser Tag in nicht allzu weiter Ferne kommt..............?) So "auf Kraft" eine Gitarre von der Stange „agen“ (altern) ist ja mittlerweile eine Modeerscheinung, (bisschen Lack weg hier, angerostete Schrauben dort) und schon meinen manche, sie hätten was Besonderes. Je nach Ausführung mag da trotzdem etwas Interessantes bei heraus kommen, zweifelsohne................. "Nun denn, das geht aber noch
extremer", dachte ich. Hier füge ich Teile zusammen, die ich weder in
der Zusammensetzung, noch mit den Komponenten (normalerweise)
verbinden würde (so war es anfangs auch bei den Möbeln). Nur ist es
nicht so einfach richtig altes oder stark beschädigtes Zeug, besonders bei Instrumenten, zu
finden. Erfordert also Initiative & Ideen. Und da meine Vorräte so langsam schrumpfen, kaufe ich mir gelegentlich einige gebrauchte Gitarren zusammen, als Ersatzteil-Träger Wichtig war und ist mir aber, das trotz des teils erschreckenden Äußeren, die eben Endzeitmäßig (oder punkig, schräg, trash, etc.) aussehen, technisch alles so gebaut ist, das es stabil, spielbar und klanglich halbwegs überzeugend wirkt. Da immer nur Teile verwendet werden, die gerade da sind oder auftauchen, ist jedes Instrument ein Unikat. Nun schaut euch mal an was alles geht (und schei... was auf Kratzer & Macken!).............. WICHTIG !: Bei meiner Kalkulation nimmt der Hauptanteil des Preises meine Arbeitszeit & Nebenkosten (Miete/Maschinen/Werkzeug, etc.) ein, und deutsche Lebenshaltungskosten sind nun mal teurer als in Fernost!! Um das Ganze hiermit abzuschließen: "Ich sehe meine Artikel als Kunstobjekte, die entweder als Möbel oder Instrument genutzt werden können, nicht umgekehrt! Somit ist es vielleicht eher nachvollziehbar, warum nicht einfach eine "Gitarre" oder "Schrank" 1 zu 1 mit etwas vermeintlich ähnlichem verglichen werden sollte. So, jetzt aber genug der Erklärungen. Entscheide jede/r selber nach diesen Informationen, ab sie/er bereit ist sich meine Objekte zu kaufen.............................. Hier das siebenundzwanzigste meiner Unikate, nachdem Nr.19 nur wenige Tage bis zum Verkauf hier im Shop blieb. Nun hatte ich mir eigentlich etwas Pause genommen, um die "Wastewood"-Serie voran zu treiben. Hier kam jedoch außerplanmäßig eine Idee, die mich auf dieses Design brachte. Bisher wurde bei den "Doomsday" - Gitarren nur altes, schranziges Zeug genommen. Allerdings gibt es ja auch nach dem "Tage X" möglicherweise auch noch gut erhaltenes Material, was nur noch passend zusammengefügt werden braucht (with a little help from my Oberfräse...) Und das versuche ich jetzt mit dieser "Unterabteilung" der "Hybriden" und "Crossover" - Versionen. Na dann, es geht also weiter... Wie euch sicherlich auch schon aufgefallen ist, wandert normalerweise alles eher aus der LP-Bauweise an Tonabnehmern (Humbucker) und einiges Anderes in eine Strat. Hier wollte ich es mal umgekehrt machen. Der Korpus ist massiv Ahorn und wurde passend ausgefräßt, nach Schablone, um ein Strat-Pickguard aufnehmen zu können. Es sind ganz kleine Macken oder Kratzer auf dem Body, aber nichts zu schlimmes. Bei dem Korpus wurde die üblich LP-style Hardware verwendet (Brücke/Tailpiece) Der Hals stammt von einer "Cherrywood"-LP-Kopie, mußte nur leicht modifiziert werden. Dann habe ich dreister weise einfach meinen Aufkleber über den Originalschriftzug gebaut, da diese Gitarre ja auch von mir so gebaut wurde. Von hinten sieht man sehr schönes Rigelahorn beim Hals durchschimmern. Das Pickguard samt Elektrik hatte ich noch im Schrank liegen, von einer TGS Strat-Kopie, somit originale TGS-Pickups verwendet. Das mußte jedoch noch an etlichen Stellen modifiziert werden, bis es so rein passte, wie es nun zu sehen ist. Und dann noch die Strat-Klinkenbuchse in das vorher gefräste Loch eingesetzt. Um die Optik noch außergewöhnlicher zu machen, wurde die Buchse anders positioniert als gewohnt, eher so wie bei einigen Ibanez Modellen. Ein Loch für das originale Tone-Potie wurde dann noch mittels einer VA-Schraube geschlossen. Auf der Rückseite den Potischacht-Deckel versenkt. Nun sieht alles so aus, als wenn es schon immer so zusammengehören würde. Etwas andere Optik, sehr im Stil der 60/70er Jahre, würde ich sagen. Es versieht seinen Dienst und hat eine ordentliche Bundreinheit. Klingen tut das Ding ordentlich. Strat-Klang mit LP-Spielgefühl, mal was anderes...
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Cool-lanz ist wenn man trotz Schwierigkeiten cool bleibt und Käufer & Verkäufer eine Einigung suchen. An mir solls nicht liegen, also, bei Problemen, kurze Mail und wir regeln das!!! Ehrlich.
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