Der Ruf nach ethischer Verantwortung der Unternehmen wird immer lauter. Doch können sie es sich überhaupt leisten, moralisch zu handeln, wenn sie gleichzeitig Gewinn erzielen wollen?
Für global agierende Unternehmen ist die Lage noch schwieriger: An welchen Werten sollen sie sich orientieren? Gibt es moralische Standards, die für jeden Teil der Welt, für jede Kultur gelten? Und wer legt diese fest: Die Unternehmen selbst? Die Kirchen? Der Staat?
Drei renommierte Autoren kommen in diesem Buch zu überraschenden Ergebnissen: Unternehmen, die sich an moralische Standards halten, tun etwas für ihr Image und haben davon oft ganz handfeste finanzielle Vorteile. So sollte es auch sein. Wir müssen für Rahmenbedingungen sorgen, die moralische Anforderungen und wirtschaftliches Eigeninteresse so weit wie möglich in Übereinstimmung bringen.

„Moral und Profit sind kein Gegensatz. Im Gegenteil: Moralisches Handeln bringt langfristig Vorteile.“
(Heinrich v. Pierer)

„Eine Moral, die die moralischen Akteure nicht vor Ausbeutung durch die Konkurrenz schützt, ist zutiefst unmoralisch.“
(Karl Homann)

„Die Probleme, die wir diskutieren, lassen sich nicht mir Moralpredigten, sondern nur mit vernünftigen Institutionen lösen.“
(Gertrude Lübbe-Wolff)



Festeinband mit Schutzumschlag, Carl Hanser Verlag, München, 2003, 142 Seiten, 280 g

Mängelexemplarstempel auf dem unteren Buchschnitt, einige kleine Kerben auf den unteren Einbandkanten (vermutlich Mängelexemplarkennzeichnung)


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